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Amalgamsanierung

Amalgam ist eine Legierung (Gemisch) aus Quecksilber und anderen Metallen. Es wird in plastischer Form in Zahndefekte eingebracht und härtet dort zu einer sehr festen metallischen Masse aus.

Seit einigen Jahren wird über diesen Füllungswerkstoff allerdings heftig diskutiert, da er unter anderem im Verdacht steht, ein starkes Gift für das Immunsystem zu sein. So konnte beispielsweise bei Allergikern nach einer Amalgamsanierung und anschließender Amalgamausleitung eine deutliche Beschwerdebesserung festgestellt werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen entstehen schon nach kurzer Zeit Auflösungserscheinungen (elektrochemische Korrosion) im Oberflächenbereich von Amalgamfüllungen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungstrakt in alle Körperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheitssymptome durch Allergisierung hervorrufen.

Besonders wenn sich Zahnfüllungen aus unterschiedlichen metallischen Legierungen im Mund eines Patienten befinden, kann es zu einem Stromfluss kommen. Die Auswirkungen auf den Organismus sind vielgestaltig, aber nicht immer sofort spürbar. Am unberechenbarsten ist die Wirkung der auftretenden Spannung als elektrisches Störfeld, das das Zentralnervensystem irritieren kann. Dies kann zu Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Unwohlsein führen.

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