Wie schädlich ist Fluorid in der Zahnpasta wirklich?

Immer wieder gibt es Gerüchte und Meinungen, dass Fluorid in Zahnpasta die Zähne und das Zahnfleisch schädigt. In diesem Artikel möchten wir aufklären, was es mit Fluorid wirklich auf sich hat. Und ob es nun schädlich für Ihre Zahngesundheit ist oder nicht.

Fluorid wird in Zahnpasta zugesetzt, um Karies zu verhindern bzw. vorzubeugen. Bei Fluorid handelt es sich um ein Spurenelement. Und immer wieder machen Meldungen die Runde, dass Fluorid gesundheitsschädlich ist. Gerade in den sozialen Netzwerken verbreiten sich solche Meldungen oft rasend schnell.

Doch es gibt sehr gute Gründe dafür, wieso Fluorid gerade in Zahnpasta Verwendung findet. Dazu müssen wir zurückgehen bis in die 70er Jahre. Damals kam Fluorid natürlicherweise in Trinkwasser vor. Und man fand heraus, dass Menschen, die dieses Trinkwasser tranken, deutlich weniger Karies und weißere Zähne hatten als jene, die Trinkwasser mit wenig Fluorid tranken. Daraufhin wurden spezielle Gele, Mundspülungen und Tabletten entwickelt, die gezielt Fluorid enthielten.


Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Fluorid

Es muss ganz klar unterschieden werden. Denn die meisten Menschen denken bei Fluorid an Fluor. Und Fluor ist als chemisches Element sehr aggressiv und zerstört viele, verschiedene Materialien. Fluorid hingegen, welches übrigens auch in Salz vorkommt, ist ungefährlich. Das belegen auch zahlreiche Studien. Dank der heutigen Zahnpasten lassen sich dank des Spurenelements Fluorid rund 40 Prozent der Kariesfälle vermeiden.

Es ist also wichtig, zu verstehen, dass Fluorid, wie es in Zahnpasta vorkommt, nichts gemeinsam hat mit Fluor, welches tatsächlich stark gesundheitsschädigend ist.

Schauen wir uns noch einmal das Vorkommen und die Konzentration von Fluorid an. Die Lebensmittelbehörde Efsa gibt als Empfehlung 0,05 Milligramm Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht an. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Quelle es stammt. Es muss also nicht unbedingt Zahnpasta sein. Aber selbst bei dieser Angabe ist damit zu rechnen, dass dieser Wert so gut wie nicht erreicht wird. Es besteht also absolut kein Grund zur Sorge. Weder durch das Spurenelement an sich als auch durch die Menge, die wir täglich aufnehmen.


Was passiert bei einer Fluorid-Überdosis?

Sollte es doch einmal passieren, dass Fluorid in großen Mengen konsumiert wird, bildet der Körper sogenannte Fluorosen. Gerade bei Kindern wird Fluorid dann direkt in den Zahnschmelz eingelagert – schon bei der Bildung der Zähne. Aus diesem Grund empfehlen wir Kindern bis zu ihrem 6. Lebensjahr Zahnpasta zu nutzen, die nur sehr wenig Fluorid enthält oder extra fluorid-reduziert ist.

Weitere Folgen brauchen Sie übrigens nicht befürchten. Um eine wirkliche Schädigung der Knochen und der Zähne zu erreichen, müsste Fluorid über Jahrzehnte stark überdosiert werden. Alleine mit Zahnpasta werden Sie das nicht schaffen. Zudem darf der Fluoridgehalt bei Zahnpasta für Erwachsene nur bis maximal 0,15 Prozent und für Kinder bis maximal 0,05 Prozent betragen. Und Sie sollten bedenken, dass Sie Zahnpasta meist wieder ausspucken und nicht herunterschlucken. Was eine Fluoridaufnahme so gering macht, dass eine negative Beeinträchtigung nahezu unmöglich ist.


Möchten Sie ganz sicher gehen, dass mit Ihren Zähnen alles in Ordnung ist? Und Sie nicht unter Karies leiden, dann kommen Sie gerne zu uns in die Praxis.

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