Was Sie gegen Zahnfleischbluten tun können

Manchmal passiert es schon, wenn Sie zu feste mit der Zahnbürste putzen. Oder Sie essen etwas Hartes oder Spitzes und plötzlich spüren Sie, wie Ihr Zahnfleisch anfängt, zu bluten. Aber keine Sorge. Meist verbirgt sich nichts Schlimmes dahinter und es gibt einige Dinge, die Sie selbst dagegen tun können. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie sich schnell selbst helfen können bei Zahnfleischbluten.


Wenn die Mundflora aus dem Gleichgewicht kommt

Zunächst ist es sinnvoll, zu verstehen, warum Zahnfleischbluten überhaupt entsteht. Im Mundraum leben die verschiedensten Bakterienarten. Dadurch kann es passieren, dass die gesunde Mundflora etwas aus dem Gleichgewicht kommt. Es entsteht eine sogenannte Gingivitis, eine Vorstufe der Parodontitis. Und genau diese führt zu Zahnfleischbluten. Das Zahnfleisch ist dann oft gerötet und fängt schon bei leichtem Druck an zu bluten. Nicht selten leiden Betroffene dann auch unter Mundgeruch.

Mangelnde Mundhygiene ist oft der Auslöser hierfür. Denn dadurch lagern sich Bakterien in den Zwischenräumen und am Übergang zum Zahnfleisch ab. Dies führt dann oft zu Zahnfleischentzündungen und bewirkt, dass das Zahnfleisch sehr empfindlich und gereizt wird.


Welche Faktoren Zahnfleischbluten begünstigen

Es gibt tatsächlich einige Risikofaktoren, die Zahnfleischbluten fördern. Häufiges Rauchen und Alkoholkonsum kann schneller zu Zahnfleischbluten führen. Aber auch Faktoren, wie Stress und Medikamente können verantwortlich sein für gereiztes Zahnfleisch. Alle diese Faktoren schwächen das Immunsystem und begünstigen daher Erkrankungen im Mundraum. Sie können also schon viel über die tägliche Ernährung steuern. Achten Sie darauf, dass Sie ihrem Körper stets die Möglichkeit geben, eine ganzheitliche und gesunde Mundflora herzustellen.


Nehmen Sie Zahnfleischbluten nicht auf die leichte Schulter

Wenn Sie unter Zahnfleischbluten leiden, ist dies meist noch nichts Schlimmes. Aber dennoch ist es ein klares Zeichen dass Handlungsbedarf besteht. Ihr Körper signalisiert, dass die Mundflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und bevor Zahnfleischbluten in eine Parodontose übergeht, sollten Sie bereits dafür sorgen, dass Ihre Mundflora wieder ins Gleichgewicht kommt.

Eine unbehandelte Parodontose führt zu einem lockeren Halteapparat und schließlich zu Zahnverlust. Aber soweit muss es gar nicht erst kommen. Es gibt heute sehr gute und sanfte Behandlungsmethoden, um Zahnfleischbluten früh zu erkennen und effektiv zu beseitigen.


Wenn Sie Zahnfleischbluten haben – nicht weniger putzen

Die meisten Menschen machen den Fehler und putzen gerade dann weniger, weil sie das ohnehin gereizte Zahnfleisch nicht noch weiter strapazieren wollen durch Putzen. Doch das ist genau falsch. Denn entzündetes Zahnfleisch braucht ganz besondere und intensive Pflege. Konzentrieren Sie sich besonders auf die Zwischenräume, denn hier lagern sich Bakterien besonders gerne ab. Und genau hier beginnt Zahnfleischbluten. Idealerweise sollten Sie auch eine Zungenbürste verwenden, um die Beläge von der Zunge herunter zu putzen. Weiterhin empfehlen wir eine Mundspülung, um die Bakterien im Mund deutlich zu reduzieren. Beachten Sie, dass viele Mundspülungen nur für die kurze Anwendung geeignet sind. Aber schon nach wenigen Anwendungen sollte das Zahnfleischbluten deutlich zurück gehen.


Wenn Sie dennoch Beschwerden haben oder einfach zu einem Rundum-Check zu uns in die Praxis kommen möchten, freuen wir uns sehr, Sie persönlich zu begrüßen. Vor Ort können wir Sie dann gezielt beraten und Ihnen sagen, was für Sie am besten ist.

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