Kann Parodontitis ansteckend sein?

Immer häufiger leiden Patienten unter Parodontitis, einer Entzündung im Mundraum. Verursacht durch Bakterien. Zunächst wird das Zahnfleisch angegriffen, was zu Zahnfleischbluten führt. Weiter können sie Schwellungen zeigen, die dann sogar zu Kieferknochenschwund und Zahnausfall führen können. Besonders Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind hiervon betroffen.


Wie entsteht Parodontitis?

Diese Krankheit entsteht durch Ablagerungen und Beläge auf den Zähnen, sogenannten Plaque. Durch unsere modernen Essgewohnheiten, bilden sich schnell immer wieder neue Beläge. Mangelnde Mundhygiene führt dazu, dass sich diese hartnäckigen Beläge immer weiter ausbreiten. Hier sollte die Parodontitis schnell und rechtzeitig erkannt werden um effektiv zu behandeln.

Wenn Sie leichte Blutungen und Entzündungen des Zahnfleisches merken, ist dies meist schon die Vorstufe der Parodontitis, die Gingivitis. Das Tückische daran ist, dass Sie meist keinerlei Schmerzen verspüren. Und auch beim Essen oder Trinken haben Sie keinerlei Einschränkungen. Allerdings bilden sich dann mit der Zeit am Zahnfleischrand Taschen, die ein idealer Ort für Bakterien sind. Wenn sich die Bakterien hier vermehren, wird die Entzündung immer stärker.

Dadurch wird nicht nur die gesamte Knochensubstanz, sondern vor allem der Halteapparat der Zähne angegriffen. Langfristig liegen dann die Zahnhälse frei und sind nicht mehr geschützt. Das führt dann dazu, dass Zähne sich lockern und ausfallen.


Raucher und Diabetiker sind besonders gefährdet

Zur besonderen Risikogruppe gehören Raucher und Diabetiker mit einem bis zu 8 mal höheren Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Aber auch Schwangere sind betroffen, da sie oftmals lockeres Gewebe haben. Daher wird Schwangeren empfohlen, sich vor einer Schwangerschaft einer ganzheitlichen Zahnreinigung zu unterziehen. Um nicht nur sich selbst, sondern auch das Kind zu schützen.

Da Symptome oftmals lange auf sich warten lassen, können auch Menschen, die nichts von ihrer Erkrankung wissen, diese durch Speichel weitergeben. Das Gleiche gilt für Karies-Patienten. Daher empfehlen wir Eltern auch immer wieder, nicht die Schnuller oder das Besteck abzulecken, bevor sie es ihren Kindern geben. Hier können Bakterien schnell übertragen werden und das Kind infizieren. Achten Sie daher unbedingt auf ein starkes Immunsystem, nicht nur bei Ihren Kindern, sondern auch für sich selbst.


Was Sie tun können, um sich vor Parodontitis zu schützen

Regelmäßige und gründliche Mundhygiene ist das Wichtigste, um einer Parodontitis vorzubeugen. Gehen Sie auch immer regelmäßig zum Zahnarzt und lassen Sie einmal nachschauen, ob alles ok ist. Auch, wenn Sie selbst zu Hause vor dem Spiegel nichts sehen, schaut Ihr Zahnarzt noch einmal mit anderen Augen. Und kann evtl. schon frühzeitig eine leichte Parodontitis erkennen, die sich schnell und sanft behandeln lässt.

Wenn Sie bereits unter einer Parodontitis leiden, sollten Sie Ihrer Mundhygiene ganz besonders große Aufmerksamkeit schenken. Sie müssen dann besonders gründlich putzen und sollten alle 2-4 Monate Ihren Zahnarzt aufsuchen, um nachschauen zu lassen, ob sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Das Ziel sollte sein, eine ganzheitliche Zahn- und Mundgesundheit wiederherzustellen.


Wenn Sie aktuell unsicher sind oder vielleicht schon vermuten, dass Sie betroffen sein könnten, kommen Sie gerne zu uns in die Praxis. Wir schauen nach, ob alles in Ordnung ist. Und können auch direkt einen sanften Behandlungsplan mit Ihnen aufstellen, sofern dieser notwendig sein sollte. 

Machen Sie einfach einen Termin bei uns in der Praxis. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an: 5YyLg4qln4SNi4SXn5HIh4yAiYCDgImBy4GA@nospam oder rufen Sie uns gerne an unter: 0521 10 11 00.


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